Marko Natangia – Wurzeln in Ostpreussen
Am 4. August 1930 wurde ein Freundschaftsverhältnis mit der Lands- mannschaft Zaringia zu Heidelberg (heute vereinigt mit L! Vandalia Breslau), an deren 50. Stiftungsfest begründet. Anläßlich des 53. Stiftungsfestes von Marko Natangia entstand am 27. Februar 1932 das Freund- schaftsverhältnis mit der Landsmannschaft Spandovia zu Berlin.
Einstweiliges Ende
Unter dem Machtanspruch des National- sozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB) war die Landsmannschaft gezwungen, sich als Folge der Gleichschaltungsbestrebungen der Machthaber aufzulösen. Zum Generalconvent des 57. Stiftungsfestes im Februar 1936 stellte der Vorsitzende des Altherrenverbands (AHV) den Antrag auf Auflösung des AHV der Landsmannschaft Marko Natangia, welcher auch einstimmig angenommen wurde. Die Aktivitas schloß sich dem Vorgehen an. Alle immatrikulierten Aktiven und Inaktiven wurden schließlich automatisch nach Studienabschluß in die Altherrnschaft aufgenommen.
Neuanfang
Der Kontakt unter den Bundesbrüdern blieb aber auch über den Zweiten Weltkrieg hinaus erhalten. 28 Bundesbrüder der Marko Natangia fielen im Felde oder verloren ihr Leben als Folge des Krieges. Bereits im Februar 1946, zum 67. Stiftungsfest, fanden sich die Alten Herren, mit immerhin schon 30 Teilnehmern, zu ihrem ersten Nachkriegstreffen in Hamburg wieder zusammen. Ihre Zahl wuchs mit der Zeit auf rund 100 an, aber sie hatten ihr Haus, ihre Universitätsstadt und damit ihre studentische Heimat verloren.