Nicht aufgezwungen, sondern aus freiem Willen und weil es uns gefällt, bekennen wir uns zu den alten, schönen Überlieferungen und pflegen studentische Regeln, Bräuche, Rituale, Sprache, Gesang und Habitus. Wir sind dabei geprägt durch ostpreußische und hanseatische Traditionlinien, getreu dem Vermächtnis und der Herkunft jener die einst unsere Verbindung schufen.
Wir halten es für wert Brauchtum und Tradition zu bewahren, denn sie geben Orientierung und Verhaltenssicherheit. Sie beantworten die Fragen "was soll ich bei dieser bestimmten Gelegenheit tun, was ist passend im Umgang miteinander, wie werde ich meinem Mitmenschen gerecht?" Sie liefern einen Rahmen, einen Satz von Zeichen und Symbolen, Anweisungen und Rollen und passen diese an. Brauchtum und Tradition vereint, bildet Gemeinschaft und stiftet Identität.
Studentische Tradition ist eine Tradition der Selbstbestimmung und des Freiheitswillens, sie engt nicht ein, unterdrückt nicht - man erfährt sie, lernt sie, akzeptiert sie, praktiziert sie und schließlich schätzt und liebt man sie.
"Tradition ist nicht das Halten der Asche sondern das Weitergeben der Flamme."
Thomas Morus (1477/78-1535)
Und das gehört dazu:
Couleur - Comment
Conventsprinzip
Toleranzprinzip
Kneipen und Kommerse
Gesang