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Der Werdegang

 

Als ordentliches Mitglied durchläuft man mit der Zeit nach alter Studententradition mehrer Stadien des Korporiertendaseins: zunächst ist man "Fuchs" (aF), dann "aktiver Bursche" (aB), schließlich "inaktiver Bursche" (iaB) und zum Schluß "alter Herr" (AH).

Hinzu kommen außerordentliche Mitglieder: der "Conkneipant" und der "Alte Herr mit Schleife"

Unbeschwerter Start: Fuchsenzeit

Als frisch aufgenommenes Mitglied erhält man den Status des „Fuchsen“ und trägt das Grün-Gold-Grüne Fuchsenband. Man kann die Fuchsenzeit als Probezeit ansehen, in der man zunächst erst mal schaut, ob das Korporationsstudentendasein einem liegt. Gleichzeitig gewöhnt man sich in dieser Phase in die Verbindung ein und lernt die korporationsstudentischen Besonderheiten kennen.

Es beginnt sogleich die regelmäßige Fechtausbildung - das "Pauken" - und in sogenannten „Fuchsenstunden“ erfährt man eine gründliche Ausbildung in studentischem Comment. Man lernt über die Verbindungsgeschichte, die Geschichte der Verbindungen und vieles mehr.

Ist die Aktivitas der Meinung, dass der neue Fuchs zum Bund paßt (und der Bund zum Fuchs!), erfolgt nach wenigstens sechswöchiger Probezeit die „Admission“. Sie bedeutet die endgültige Aufnahme und muß einstimmig durch den Burschenkonvent beschlossen werden. Mit der Admission erhält der Fuchs einen Sitz auf dem Burschenkonvent, jedoch noch ohne Stimmrecht.

Das junge Mitglied sucht sich während der Fuchsenzeit einen sogenannten „Leibburschen“. Dies ist ein Bundesbruder aus der Reihe der aktiven Burschen, dem er sich zugetan fühlt und der damit zu einer Art Mentor wird. Alle Füchse gemeinsam bilden den „Fuchsenstall“, der durch den sog. „Fuchsmajor“ geleitet wird. Er ist für die Ausbildung der jungen Mannschaft zuständig, weswegen dieses Amt in der Regel von einem erfahrenen inaktiven Burschen wahrgenommen wird.

Die Fuchsenzeit dauert meist zwei Semester, dann ist man als Korporierter gefestigt und hat das Wesen unserer Verbindung verstanden. Es wird also Zeit, dass man zum aktiven Burschen ernannt wird. Wie das geht erfahren Sie, wenn Sie auf "weiter" klicken.

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